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Dienstag, 12. Juni 2012

Hallo,mann heist mich Cammy:)

Auf Arbeit wohl die bisher beste Spammail ever bekommen... leider bin ich hetero, sonst würde ich glatt mal zurück schreiben:


Hey,
ich bin Cammy, eine tolle anziehende Frau, die viele von verrückten Pläne im Gehirn hat!
Was suche ich da? Stell dir vor, ich weiß es wirklich net! Das konnte ein Dialog mit anderen, vielleicht ein wenig Flirt, zum Beispiel nur Sex oder irgendwelche starke Liebesverhältnisse sein. Kann sein du bist was ich wünsche?! Na gut, gib mir einen Antwort, Bärchen. Ich warte! Kuesse Cammy

Das ganze gibt es auch in professionell vorgetragen, unbedingt anschauen und lachen!

Mittwoch, 8. Juni 2011

Was ich Ihnen schon immer sagen wollte

Liebe Kollegin,

ich weiß, sie arbeiten schon viel länger als ich. Vor allem arbeiten sie schon immer hier. Aber ich muss mich doch fragen ob dass in irgendeiner Weise ihr Verhalten rechtfertigt. Dass im folgenden beschriebene Verhalten ist nämlich für mich (und auch einige andere) äußerst anstrengend bis extrem nervend.

1. Die Lautstärke. Auf der einen Seite regen sie sich über Baulärm, Verkehrslärm, Menschenlärm etc. auf welcher bei uns nun mal nicht ausbleibt. Auf der anderen Seite knallen sie unsere Bücherpakete auf den Packtisch, dass es nur so kracht. Auch das Fenster wird mit einem derartigen Wums geschlossen, dass ich immer noch Angst habe, dass es ihnen mal entgegen kommt.

2. Das Reden. Ich selbst rede auch viel und gerne. Aber sie übertreiben. Denn sie reden eigentlich nicht mit uns, sondern wollen sich einfach nur laut aufregen und wir sitzen nun mal alle im gleichen Zimmer. Sie fangen damit frühmorgens an und enden erst, wenn sie den Raum Nachmittags verlassen. Sie regen sich über Dinge auf, über die sich ein aufregen eigentlich nicht lohnt.
Jeden Morgen (ob Sommer oder Winter) müssen sie das Fenster öffnen, weil es hier so stickig ist. Dass ich dann im Winter aber erfriere, ist ihnen egal...
Die PCs sind ohnehin alle gegen sie. Immer! Auch wenn ein PC natürlich nur so gut arbeiten kann, wie derjenige der ihn bedient. Sie unterstellen den Computern und den Programmen mit denen wir alle arbeiten, immer nur die schlimmsten Absichten. Überhaupt scheint der PC nur erfunden zu sein um sie persönlich zu ärgern. Dass ist mal lustig anzuhören, hört man es aber jeden Tag, 5 Tage die Woche, kann man es irgendwann nicht mehr ertragen.
Stream of consciousness, mag in der Literatur hervorragend funktionierend, ist aber im wahren Leben für alle die damit beschallt werden eine Herausforderung an die persönliche Selbstbeherrschung.

3. Veränderungen. Wahrscheinlich eine der schlimmsten Sachen die ihnen passieren kann. Veränderungen sind immer erst mal schlecht, seit ich hier arbeite hat ihnen noch keine Veränderung gefallen, immer hat sie etwas auszusetzen aber keine wirklich vernünftigen Gegenargumente. Und wenn ich mir, der für eine Veränderung ist, sich jeden Tag anhören muss, wie schlimm diese Veränderung ist und dass sie es nicht machen werden, steigt meine Frustration wieder in luftige Höhen.

4. Sie sind natürlich nicht nur schlimm. Natürlich habe sie auch gute Seiten, ich mag ihren trockenen Humor. Einmalig!

Also liebe Kollegin, sie würden uns allen einen Gefallen tun, einige ihrer Verhaltensweisen zu optimieren. In einem Großraumbüro ist halt eine gewisse Rücksichtnahme von Nöten.
Aber das wäre dann wieder das Problem der Veränderung...

Mit freundlichen Grüßen

Sonntag, 15. Mai 2011

Großraumklischee

Ich mag es nicht wenn man für mich spricht, ich kann das sehr gut allein. Überhaupt reden ist etwas was ich kann, gerne auch ohne Punkt und Komma. Ein typische weibliche Eigenschaft?!
Im Fernsehen oder Frauenzeitschriften (ohne feministischen Hintergrund, dafür aber mit Diättipps und Sahnetortenrezepten) hört man Frauen in Interviews immer sagen: "Wir Frauen sind ja so". Und ich denke immer: Nee. Vielleicht bist du so, ich aber nicht.

Ich gehe nicht gerne einkaufen, zumindest keine Klamotten und schon mal gar keine Schuhe. Schuhe sind für mich Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstand, aber kein Objekt der Begierde. Trotzdem, jede dummschwätzige Moderatorin die einen männlichen Moderationskollegen hat, muss gefühlt einmal pro Sendung darauf hinweisen dass Frauen Schuhe laufen so geil finden... fehlt nur noch dass sie sagen es wäre besser als Sex.

Ich möchte so Frauen immer gern schütteln, anschreien oder nochmal zur Schule schicken, damit sie nicht so Zeug reden. Redet doch bitte für euch allein und kehrt nicht alle Frauen über einen Kamm. Ich möchte nicht mit Klischees behaftet sein, die nicht zutreffen.

Oder wenn, hätte ich  gerne ein paar, die nicht auf Konsumverhalten oder Unzulänglichkeiten (einparken!) hinweisen.

Zum Beispiel: intelligente Frauen haben, haben intelligente Haustiere. Weitere Vorschläge bitte posten.
Für neue Klischees!

Dienstag, 6. Juli 2010

Mitteilungsbedürftig

Ich bin ein Mensch der viel und manchmal auch ununterbrochen reden kann. Mache ich schon immer. Mein Mund ist manchmal nicht zu stoppen. Gerne werde ich darauf aufmerksam gemacht, oft von meinen Eltern. Obwohl die es doch gar nicht anders kennen.

Auf Arbeit neige ich auch dazu. Was ich auch mache, laut überlegen und meinen Kollegen begründen warum ich es jetzt so mache wie ich es mache.

Gerade zum Beispiel sollte ich ein Buch mit dem Namen: Shakespeare's philosophy für das Fach Pädagogik bestellen. Also erst mal laut nachgefragt ob es Sinn macht es auf diesem Fach zu bestellen. Dann bin ich mal in GlobalBooksInPrint gegangen. Die Synopsis zu dem Buch untermauerte nur mein Vorhaben das Buch für das Fach Philosophie zu bestellen. Trotzdem habe ich mal allen netterweise den Text vorgelesen, weil sie sicherlich genauso interessiert daran waren wie ich.

Allerdings ist es wohl auch eine bibliothekarische Marotte viel mit sich selbst zu reden, daher sehe ich es gelassen. Bisher hat auch kein Kollege gesagt ich soll die Klappe halten.

Manches teile ich meine Kollegen auch mit weil ich es interessant finde und es ihnen vielleicht auch so geht. Gerade eben habe ich zum Beispiel die erste Kindle und EPUB ISBN in einem Buch gefunden. Fand ich mitteilungswürdig, hatte sonst scheinbar noch niemand. (Der Titel war nicht unbedingt lesenswert)