"Mode für Mollige" ist ja ohnehin schon immer ein schlimmer Begriff. Viel schlimmer aber als diese Bezeichnung ist dann das, was als "Mode" präsentiert wird.
Wer nicht "mollig" ist, dem erkläre ich gerne wie gefühlte 90% dieser Klamotten aussehen. Vor allem viel wallender Stoff.. ganz wichtig! Wallend! Bitte nicht eng oder figurbetonend! Bunt ist es gern, T-Shirts oft mit Aufduck, dabei bevorzugt Bärchen oder Katzen oder USA Flaggen. Am besten sind dann irgendwo noch ein paar Glitzersteine aufgeklebt.
Und noch viel wichtiger: Muster! Große verrückte Muster, so wie auf einer Schlafcouch aus den Achtzigern!
Und all diese wallenden, bunt bemusterten Kleider haben nur einen Zweck: wenn man sie anzieht, glauben alle man hat Kleidergröße S. Weil das alles so figurablenkend ist, dass keiner mehr sieht dass man dick ist. Ganz klar.
Scheinbar denken viele Modeschaffende dass dicke Menschen sich verstecken wollen, wie dies in einem bunten Zirkuszelt möglich sein soll, ist mir allerdings nicht bekannt.
Ich möchte dass nicht. In vielen Geschäften denke ich: warum dieses T-Shirt, den Pullover, die Hose nicht einfach noch in drei weiteren Größen auf den Markt bringen.
Nur weil ich dick bin, brauche ich keine extra Mode. Mal von den oben genannten Defiziten abgesehen, sehen viele Sachen als würden sie im Kleiderschrank einer 50+ Person, die in den 90iger Jahren lebt gehören.
Jeder der sich so anziehen möchte, soll dies tun. Ich halte niemanden davon ab und verurteile niemanden denn dafür. Aber ich hätte gern andere Sachen, schicke Sachen. Ohne Bärchen und Glitzer und Muster und Walle Walle.
Ich sehe keine Notwendigkeit dicke Körper zu verstecken. Ich glaube auch nicht dass die Designer "uns" damit einen gefallen tun wollen, ich denke er sie wollen die dicken Körper verstecken, damit andere sie nicht sehen müssen. Denn wir erinnern uns, in den Großdruck Klamotten wirkt man gleich viel schlanker... Quark!
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Mittwoch, 12. März 2014
Montag, 2. Juli 2012
Donnerstag, 5. Januar 2012
Ich mag Andrea nicht
Ich habe natürlich nichts gegen die Andrea's dieser Welt. Nur gegen den aktuell wütenden Orkan.
Dank diesem war ich heute Mittag (nur noch 2 Minuten von der rettenden, trockenen Arbeitsstelle entfernt) klitschnass. Meine einzigen wasserfesten Schuhe waren der Mischung aus massiven Regen und Wind dann doch nicht gewachsen.
Während also meine Sachen auf der Heizung trockneten, tummelten sich meine Füßen im nass-warmen Klima meiner Schuhe...
Ich habe wirklich ein seltenes Talent, kurz vor rettenden Zielen so richtig nass zu werden.
Ich hätte mittlerweile lieber einen Schneestorm, anstatt dieses Matsch-Regen-11° Plus im Januar- Wetter.
Dank diesem war ich heute Mittag (nur noch 2 Minuten von der rettenden, trockenen Arbeitsstelle entfernt) klitschnass. Meine einzigen wasserfesten Schuhe waren der Mischung aus massiven Regen und Wind dann doch nicht gewachsen.
Während also meine Sachen auf der Heizung trockneten, tummelten sich meine Füßen im nass-warmen Klima meiner Schuhe...
Ich habe wirklich ein seltenes Talent, kurz vor rettenden Zielen so richtig nass zu werden.
Ich hätte mittlerweile lieber einen Schneestorm, anstatt dieses Matsch-Regen-11° Plus im Januar- Wetter.
Montag, 25. Juli 2011
Will ich nicht (2)
Durch Sätze wie: "Ich geh zurück nach Berlin" wird einem gleich mal die ganze Woche versaut.
Samstag, 25. Juni 2011
Will ich nicht (1)
![]() |
| ((c)Ullmann) |
Immer wenn ich alte Menschen in beigen Sachen sehe, drängt sich mir ein Gedanke auf: Warum?
Warum trägt man diese nichtssagend und langweilige Farbe. Den einzigen denen diese Farbe steht sind nur Kamele und deren Verwandten.
Ich frage mich dann, wird man mit Eintritt in das Rentenalter zur Seite genommen und einer Gehirnwäsche unterzogen.
Lebt man mehrere Tage lang in einem beigen Raum, mit beiger Bettwäsche, beigen Waschbecken und beigen Essen. Danach ist man dann entweder geistig gestört oder ergibt sich in sein Schicksal und unterstützt fortan die Produktion beiger Gegenstände, vornehmlich Kleidung.
Ich möchte das nicht! Lieber werde ich mit 70 (oder wann immer ich in Rente gehen kann) richtige bunter Klamotten tragen. Gerne auch Augenkrebs verursachende Farbkombinationen wie pinkes T-Shirt mit buntem Papagei Print, dazu eine hellblaue Leggins mit Glitzerapplikationen und orangene Stoffschuhe. Alternativ eine Kittelschürze um meine runzligen Tattoos auch richtig in Szene zu setzen.
Immerhin habe weder meine Tante noch meine Omas (sie Ruhen in Frieden) großartig Beige getragen. Es besteht also Hoffnung.
Ihr werdet mich nicht kriegen!
Dienstag, 7. Juni 2011
Das erste Mal
| (http://zahnfee.wordpress.com/) |
Prophylaxe ist das Zauberwort. Na ja.. ein von mir gern ignoriertes Zauberwort, aber ich dachte mir, wird ja nicht schaden. Tat es auch nicht, aber nun hab ich gleich den nächsten Zahnarzttermin am Hacken. Warum sind Zähne auch so anfällig? Warum sind wir nicht wie Haie, die einen gewissen Vorrat an intakten Gebissen haben? Überhaupt sehe ich Gebisse durchaus als positiv an, nie mehr bohren, nie mehr Zähne putzen! Diese Nerven- und Zeitersparnis.
Richtig unangenehm war der Anfang, Zahnsteinentfernen mit dem ekligen Geräusch und dann diese Taschen ausschaben, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch bilden. Es tat weh! Ich finde Zahnärzte und Helfer sollten noch einen Kurs machen "Gesichtsausdrücke richtig deuten". Wie soll ich sonst meine Schmerzen zeigen, Artikulation ist beim Zahnarzt immer schwierig.
Polieren und so, war dann nicht mehr schlimm. Unangenehm dann nochmal das reinigen mit Zahnseide.
Warum wird man nur Zahnarzt? Da weiß man doch, dass einen niemand mag! Also als Person ist mein Zahnarzt wirklich nett und er scheint auch sehr fähig zu sein, aber trotzdem: Z-a-h-n-a-r-z-t. Wahrscheinlich sind Zahnärzte deswegen so oft mit anderen Zahnärzten verheiratet.
Und dass doofe an der professionellen Reinigung (neben dem Geld die es kostete) hinterher taten meine Zähne weh. Wo ist da der Sinn?!
Montag, 6. Juni 2011
[Zitat] A country without libraries
I don’t know of anything more disheartening than the sight of a shut down library. No matter how modest its building or its holdings, in many parts of this country a municipal library is often the only place where books in large number on every imaginable subject can be found, where both grownups and children are welcome to sit and read in peace, free of whatever distractions and aggravations await them outside. Like many other Americans of my generation, I owe much of my knowledge to thousands of books I withdrew from public libraries over a lifetime. I remember the sense of awe I felt as a teenager when I realized I could roam among the shelves, take down any book I wanted, examine it at my leisure at one of the library tables, and if it struck my fancy, bring it home. Not just some thriller or serious novel, but also big art books and recordings of everything from jazz to operas and symphonies
Charles Simic
Mittwoch, 11. Mai 2011
Bibliothekarischer "Alltag"
Alltag ist in dem Fall eigentlich nicht angebracht.. aber fangen wir von vorne an.
Ich, im Urlaub (kurz nach Ostern). Schaue nichtsahnenden bei Facebook rein und lese bei einer Freundin: "Bibliothek ist geschlossen. Wassereinbruch."
Ach du Schande! Was war geschehen?
Unsere Bibliothek wird momentan "energetisch saniert". Im Zuge dessen ist das Dach momentan eher luftig, abgedeckt mit Planen. Diese sollten eventuelles Regenwasser natürlich abhalten. Leider hat dass nicht so geklappt. Es hatte Nachts stark geregnet, Wasser hatte sich auf der Plane gesammelt die dies wohl nicht (er)tragen konnte und dann lief das Wasser in unseren Magazinturm. Einmal schön, von oben nach unten durch, bis in den Lesesaal. 20.000 Bände sind betroffen! (Als Magazinbibliothek nicht so prickelnd, vor allem nicht für die Benutzer.)
Ein großer Teil wurde zum gefriertrockenen nach Leipzig gebracht. Wann die Bände zurück kommen steht noch nicht fest. Ein ganz kleiner Teil wird ausgesondert. Dass macht eine Kollegin in meinem Büro. Mittlerweile wollen wir alle nur noch dass die nassen Miefbücher wieder verschwinden. Denn der Gestank ist ein Klacks wenn man sieht was noch mit den Büchern passiert.
Und natürlich auch einen weiterführenden Link, für die interessierte Öffentlichkeit: Erlanger Nachrichten
Ich, im Urlaub (kurz nach Ostern). Schaue nichtsahnenden bei Facebook rein und lese bei einer Freundin: "Bibliothek ist geschlossen. Wassereinbruch."
Ach du Schande! Was war geschehen?
Unsere Bibliothek wird momentan "energetisch saniert". Im Zuge dessen ist das Dach momentan eher luftig, abgedeckt mit Planen. Diese sollten eventuelles Regenwasser natürlich abhalten. Leider hat dass nicht so geklappt. Es hatte Nachts stark geregnet, Wasser hatte sich auf der Plane gesammelt die dies wohl nicht (er)tragen konnte und dann lief das Wasser in unseren Magazinturm. Einmal schön, von oben nach unten durch, bis in den Lesesaal. 20.000 Bände sind betroffen! (Als Magazinbibliothek nicht so prickelnd, vor allem nicht für die Benutzer.)
Ein großer Teil wurde zum gefriertrockenen nach Leipzig gebracht. Wann die Bände zurück kommen steht noch nicht fest. Ein ganz kleiner Teil wird ausgesondert. Dass macht eine Kollegin in meinem Büro. Mittlerweile wollen wir alle nur noch dass die nassen Miefbücher wieder verschwinden. Denn der Gestank ist ein Klacks wenn man sieht was noch mit den Büchern passiert.
SCHIMMEL!
Übrigens schauen einen Leute eigenartig an, wenn man vor der Bibliothek Bücher in den Abfallcontainer schmeißt ;)
Freitag, 4. März 2011
Albtraum
Heute hat eine gute Bekannte Geburtstag. Ich wollte daher gestern die Karte schicken, hatte aber wie immer die Adresse nicht dabei. Also der Mutti eine SMS geschrieben wegen Adresse. Als Mittag noch keine Antwort kam, hab ich mich auf mein unglaublich gutes schlechtes Gehirn verlassen und die Karte mit falscher Adresse drauf weggeschickt :/ (Mal schauen wie gut die Post ist, die Adresse ist nicht komplett richtig.. die müssen nur die 6 durch eine 10 ersetzen und den "...blick" durch "...weg". Machbar in so einem Kaff.
Dann war ich nach der Arbeit beim Sport, parallel dazu war mein Handyakku leer. Den hab ich dann Abends noch aufgeladen. Ich hatte aber auf Arbeit schon meinen Ton ausgemacht, weil sonst die ganze Zeit das Handy gedudelt hätte, wegen dem fast leeren Akku.
Also hab ich erst heute morgen wieder drauf geschaut, da hatte ich dann eine Mitteilung drauf, dass wer auf meine Mobilbox gesprochen hat. War dann mein Papa der aber nur sagte dass er es später nochmal versucht.
Okay, nun hatte ich sofort Panik. Mutti antwortet nicht und Papa spricht mit komischen Unterton auf die Mailbox. Mir schossen gleich alle möglichen furchtbaren Szenarien durch den Kopf, mir stiegen gleich mal die Tränen in die Augen... Meine Fantasie ist da leider sehr ausufernd, vor allem wenn es um mein verfrühtes Dasein als Halbwaise gehen könnte....
Also heute morgen halb zehn mal zu Hause angerufen, war aber keiner da. Dann eben gerade.. okay, tot ist niemand, aber es hätte passieren können.
Meine Mutti ist wohl gestern morgen aufgewacht und ihr ganzes Gesicht war angeschwollen. Dann wurde ihr schwindlig und heiß. Sie hat sich dann erst mal auf den Badboden gelegt und als es einigermaßen wieder ging die Geburtstagskartenbekannte angerufen. Diese hat dann auch gleich den Notarzt angerufen.
Lange Rede kurzer Sinn, sie hat eine Nacht im Krankenhaus verbracht, es war eine allergische Reaktion auf das Antibiotika was sie gerade nimmt.
Trotzdem, dass ist so ein fast wahr gewordener Albtraum...
Dann war ich nach der Arbeit beim Sport, parallel dazu war mein Handyakku leer. Den hab ich dann Abends noch aufgeladen. Ich hatte aber auf Arbeit schon meinen Ton ausgemacht, weil sonst die ganze Zeit das Handy gedudelt hätte, wegen dem fast leeren Akku.
Also hab ich erst heute morgen wieder drauf geschaut, da hatte ich dann eine Mitteilung drauf, dass wer auf meine Mobilbox gesprochen hat. War dann mein Papa der aber nur sagte dass er es später nochmal versucht.
Okay, nun hatte ich sofort Panik. Mutti antwortet nicht und Papa spricht mit komischen Unterton auf die Mailbox. Mir schossen gleich alle möglichen furchtbaren Szenarien durch den Kopf, mir stiegen gleich mal die Tränen in die Augen... Meine Fantasie ist da leider sehr ausufernd, vor allem wenn es um mein verfrühtes Dasein als Halbwaise gehen könnte....
Also heute morgen halb zehn mal zu Hause angerufen, war aber keiner da. Dann eben gerade.. okay, tot ist niemand, aber es hätte passieren können.
Meine Mutti ist wohl gestern morgen aufgewacht und ihr ganzes Gesicht war angeschwollen. Dann wurde ihr schwindlig und heiß. Sie hat sich dann erst mal auf den Badboden gelegt und als es einigermaßen wieder ging die Geburtstagskartenbekannte angerufen. Diese hat dann auch gleich den Notarzt angerufen.
Lange Rede kurzer Sinn, sie hat eine Nacht im Krankenhaus verbracht, es war eine allergische Reaktion auf das Antibiotika was sie gerade nimmt.
Trotzdem, dass ist so ein fast wahr gewordener Albtraum...
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