Meine Haare wurden heute fast ein Jahr jünger. Friseur ist immer anstrengend. Bis vor kurzem waren meine Haare so Schulterblatt lang. Ging ich zum Friseur und sagte: "So 3 cm können schon ab", waren es hinterher meist doch nur 1,5cm.
Friseure trauen sich scheinbar nicht meine Haare abzuschneiden. Man fängt dann auch an, an sich zu zweifeln. Ist die eigene Körpersprache so schlecht, dass die Friseure denken dass ich mir meine Sache nicht sicher bin? Die andere Frage ist auch: Wollen sie mich eventuell vor einem Fehler bewahren, den ich nicht sehe?
Wie dem auch sei, mein heutiger Friseur war total dafür dass ich meine Haare so wesentlich kürze. Er hatte auch kein Problem damit, wahrscheinlich hätte er sie noch kürzer gemacht. Aber auch ich habe meine Schmerzgrenze.
Und egal wie gut es jetzt aussieht, wahrscheinlich werde ich spätestens am Wochenende vorm Spiegel stehen und mich fragen warum ich das getan habe. Aber das ist normal. Das geht auch wieder vorbei.
Ich habe auch während des Schneidens immer mal eine Sekunde wo ich gerne "Stop!" rufen würde. Aber dass ist auch immer schon zu einem Zeitpunkt wo eh schon alles zu spät ist.
Meine These übrigens noch zum "nicht viel abschneiden". Männliche Angehörige der Friseurzunft scheinen damit viel weniger Probleme zu haben, als die weibliche Ausführung.
These meines heutigen Friseurs war daher auch, dass sie die Länge so schön finden.
Finde ich zwar auch, aber viel damit gemacht habe ich trotzdem nicht. Das liegt allerdings auch daran dass meine Haare so schwer sind und nichts wirklich lange hält. Auch mein Friseur meinte heute beim föhnen: Deine Haare sind schlecht formbar! (Ja, wie ihre Besitzerin ;) - dachte ich mir)
Auf jeden Fall hab ich jetzt die Haare schön. Mal schauen wie sie nach der ersten Nacht aussehen...
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Donnerstag, 16. Februar 2012
Samstag, 5. November 2011
Prokrastination
Was man nicht alles so macht, wenn man eigentlich dringend einen Artikel schreiben sollte (das klingt so wichtig!)
Haare färben und Tee trinken (der kalt war, weil ich ihn vergessen habe)
Haare trocknen und Webcomics lesen.
Mehr Haare trocknen und Blogs lesen.
Arbeitsplatz fotografieren.
Unordentliches Bett fotografieren. Ich schlafe mit gefühlten 100 Decken in einem Bett.
Haare trocken und mit neuer Farbe.
Denkpause beim schreiben.
Mehr angezogen um die Heizung nicht weiter aufdrehen zu müssen. Beste Kapuze ever!
Im Dunkeln denken. Und das obwohl es nicht mal fünf war. "Danke" Zeitumstellung.
Mir ging ein Licht auf. Licht an!
Grübeln wie es im Artikel weitergeht.
Mittagessen reloaded. Salat mir Gemüsemaultaschen.
Haare färben und Tee trinken (der kalt war, weil ich ihn vergessen habe)
Haare trocknen und Webcomics lesen.
Mehr Haare trocknen und Blogs lesen.
Arbeitsplatz fotografieren.
Unordentliches Bett fotografieren. Ich schlafe mit gefühlten 100 Decken in einem Bett.
Haare trocken und mit neuer Farbe.
Denkpause beim schreiben.
Mehr angezogen um die Heizung nicht weiter aufdrehen zu müssen. Beste Kapuze ever!
Im Dunkeln denken. Und das obwohl es nicht mal fünf war. "Danke" Zeitumstellung.
Mir ging ein Licht auf. Licht an!
Grübeln wie es im Artikel weitergeht.
Mittagessen reloaded. Salat mir Gemüsemaultaschen.
Sonntag, 26. Juni 2011
Gefunden
-- Als Kind war ich ja blond --
"Der Moment, in dem ich zum ersten Mal über meine Haarfarbe nachdachte, war gekommen, als ich ein Poesiealbum auszufüllen hatte. [...] Eine Haarfarbe hatte ich immerhin. Nur war unklar, welche. Schließlich bedient sich die Gesellschaft dabei nicht des Farbschemas meines Wasserfarbenkastens - dunkelgelbe oder ockerfarbene Haare gab es nicht."
Aus: 'Das habe ich jetzt akustisch nicht verstanden' von Max Scharnigg
"Der Moment, in dem ich zum ersten Mal über meine Haarfarbe nachdachte, war gekommen, als ich ein Poesiealbum auszufüllen hatte. [...] Eine Haarfarbe hatte ich immerhin. Nur war unklar, welche. Schließlich bedient sich die Gesellschaft dabei nicht des Farbschemas meines Wasserfarbenkastens - dunkelgelbe oder ockerfarbene Haare gab es nicht."
Aus: 'Das habe ich jetzt akustisch nicht verstanden' von Max Scharnigg
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